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Automobilindustrie

High-Performance fürs Auto – auf der Straße und gegen Verschleiß

Dekorative wie funktionelle PVD-Schichten sind heute aus den Automobilen nicht mehr wegzudenken. Bedingt durch ständig steigende Umweltauflagen steigen auch die Anforderungen insbesondere an die Verschleißkomponenten in den Motoren, wie z.B. Ventiltrieb, Kolben, Pleuel etc., kontinuierlich an. Im Fokus für die Automobilbauer sind daher Beschichtungen, die Reibung verringern und so den Verbrauch senken bzw. durch einen zusätzlichen Verschleißschutz die Lebensdauer der teuren Hochleistungs-Komponenten erhöhen.

Mit unserer einzigartigen Inline-Technologie sind wir bevorzugter Partner sowohl der Automobil-Hersteller als auch der Zulieferer. Sie ermöglicht es uns, PVD-Großserien sehr kostengünstig und in höchster reproduzierbarer Qualität herzustellen.

Energie- und Umwelttechnik

Zukunftsweisende Technologien für Energie und Umwelt

Der Siegeszug der PVD-Schichten in der Energie- und Umwelttechnik begann mit der Serienfertigung von Solarpanels aus amorphem Silizium bzw. CdTe in den 90er Jahren. Aufgrund der geringen Schichtdicken von sub-µm bis hin zu wenigen Mikrometern lassen sich erhebliche Material-Ressourcen und damit Kosten einsparen.

Eine weitere Schwerpunkt-Anwendung dünner Schichten ist die Erhöhung der Leitfähigkeit und Korrosionsbeständigkeit der Antriebseinheiten in Brennstoffzellen-Fahrzeugen. Diese sogenannten „Stacks“ bestehen aus mehreren hundert einzelnen Edelstahl-Platten (üblicherweise sogenannte Bipolar-Platten), die im Fahrbetrieb extremen Belastungen ausgesetzt sind.

Als bevorzugter Entwicklungs- und Serienpartner des führenden deutschen Markenherstellers haben wir mit unseren cerid®-Sonderschichten entscheidend dazu beigetragen, diese zukunftsweisende Antriebstechnologie auf die Straße zu bringen.

Kunststoffindustrie


Für die Kunststoffindustrie zeigen wir gern einmal unsere harte Seite

Hauptanwendungen der PVD in der kunststoffverarbeitenden Industrie liegen heute im Kunststoff-Spritzguss und der PVC-Extrusion. Mit unseren unterstöchiometrischen und daher extrem harten CrN-Multilagen-Systemen können wir heute eine Vielzahl von Verschleiß- und Klebeproblemen beim Verspritzen von Thermo- und Duroplasten lösen.

Die PVC-Profilextrusion, vornehmlich Hohlkammerprofile für die Fensterproduktion, ist gekennzeichnet durch einen sehr hohen Verschleiß der Kalibrierwerkzeuge aufgrund des hohen Füllstoffanteiles im PVC sowie durch HCL-Korrosion. Hier ist IMT seit vielen Jahren Standzeitführer im Markt mit speziell für diese Anwendung entwickelten Nickel-Chrom-Schichten.

Maschinen- und Werkzeugbau

Extrem dünn und hochstabil – Beschichtungen für den Maschinenbau

Gerade im Maschinen- und Werkzeugbau sind PVD-Dünnschichten sehr verbreitet, da im Gegensatz zu thermischen Spritz- oder Hartverchromungen keine Nacharbeit der Werkstücke nach der Beschichtung mehr erfolgen muss. Hochleistungsbauteile, oft mit engen Toleranzen versehen, können mit einer PVD-Beschichtung oftmals ein Vielfaches der Standzeit eines unbeschichteten Teiles erreichen.

Umformtechnik

Höchste Effizienz in der Kaltumformung

Im Werkzeugbau sind gerade bei der Verarbeitung von Sonderwerkstoffen wie Edelstahl und Aluminium häufig Aufschmierungen des zu verarbeitenden Werkstoffes auf der Werkzeugoberfläche ein standzeitbegrenzender Faktor. Mit unserer speziell für die Edelstahl- und Aluminium-Kaltumformung entwickelten cerid 66N-Beschichtung haben wir heute eine seit vielen Jahren im Großserieneinsatz bewährte Beschichtung im Angebot, die solche Aufschmierungen und Kaltverschweißungen zuverlässig verhindert und höchste Standzeiten der Werkzeuge sicherstellt.

Medizintechnik

Herausragende Produkte, die unter die Haut gehen

Im medizintechnischen Bereich und ganz besonders in der Implantologie kommen biokompatiblen Beschichtungen eine großen Bedeutung zu. Der Erfolg oder Misserfolg beim Einheilen von Implantaten in das biologische System wird entscheidend beeinflusst durch die Bioverträglichkeit der Implantate – insbesondere ihrer Oberflächen – sowie ihrer Haltbarkeit, d.h. ihrer Langzeitstabilität im Körper.

Impreglon Material Technology hat sich gemeinsam mit Instituten und erfahrenen Implantologen diesen Themen gewidmet und biokompatible Schichten entwickelt, die sich seit mehr als 20 Jahren im klinischen Bereich bewährt haben.

  • biocer®-Zahnimplantate

    biocer®- Zahnimplantate kombinieren in idealer Weise bio-mechanisch optimierte und bewährte Implantat- und Aufbau-Designs mit biologisch langzeitverträglichen Materialien. Von der Entwicklung über die Produktion bis zum Anwenderservice sind biocer®-Zahnimplantate ein Qualitätsprodukt von Impreglon Material Technology.

    biocer®- Zahnimplantate sind Titanimplantate mit einer keramischen cerid®-Beschichtung, die auch materialhochsensiblen Patienten ein sicheres und langzeitstabiles Einwachsen des Implantates in den Kiefer ermöglichen.

    biocer®- Zahnimplantate sind das Ergebnis langjähriger wissenschaftlich fundierter Entwicklungsarbeit von oralchirurgisch tätigen Zahnärzten, anerkannten Experten der Implantologie, qualifizierten Dentallabors und Naturwissenschaftlern.

    Zur biocer® Informationsseite
  • Knieimplantate

    Seit 1991 werden in unserem Hause erfolgreich Knieimplantate unterschiedlicher Hersteller beschichtet. Die korrosionsstabile cerid®-Beschichtung reduziert deutlich die Abgabe von Kobalt, Chrom und Molybdän Ionen in den Körper.

  • Fußimplantate

    Seit Mitte der 90er Jahre entwickelt und produziert Impreglon erfolgreich Spezialprodukte für die Fußchirurgie. Fußschrauben unterstützen die Hallux-Valgus-Operationstechniken „Scarf“ sowie „Austin/Chevron“ und andere gelenkserhaltende Operationstechniken.

    Die Scarf-Schraube verfügt über ein selbst schneidendes Gewinde mit breiter Gewindeauflage. Schraubenschaft und Schraubenkopf haben unterschiedliche Gewindesteigungen – mit dem Effekt der zusätzlichen Kompression auf die Osteotomie. Um eine hervorragende Biokompatibilität der Implantate sicherzustellen, werden diese aus einer Titanlegierung hergestellt und mit einer cerid®-Beschichtung versehen. Die Schraubengeometrie und die spezielle biokompatible Beschichtung sorgen für eine sichere Operation.

    Die Twist-Off Schraube unterstützt die Operationstechnik nach Weil zur Rekonstruktion von Hammerzehen. Mittels Mandrell wird die Schraube mit oder ohne Vorbohren durch die Osteotomie gedreht und dann abgeknickt (oder gelöst), sobald der Schraubenkopf kortikalen Sitz hat. Das Gewinde ist selbstschneidend mit breiter Gewindeauflage. Die Twist-Off-Schraube, die ebenfalls aus einer Titanlegierung mit cerid®-Beschichtung besteht, gewährleistet hohe Biokompatibilität.

  • Osteosynthese

    Die Beschichtung von Osteosynthese-Materialien mit cerid® verhindert Reibkorrosion, erhöht die Biokompatibilität und erleichtert nicht zuletzt die Entfernung der Osteosynthese-Implantate nach erfolgreichem Heilungsprozess.

    Schichten auf Tantalbasis bieten höchsten Korrosionsschutz und beste biologische Verträglichkeit. Sie sind selbstheilend bei Schichtverletzung.

  • Gefäßimplantate

    BMS-Stents („Bio Metal Surface“) sind Stents mit implantierter nanostrukturierter hochelastischer Tantalschicht. Im Gegensatz zu herkömmlichen Stents aus Edelstahl, die zu Entzündungs- und Abstoßungsreaktionen, Allergien, Gewebewachstum und Thrombosebildung führen können, zeichnen sich nanostrukturierte Tantal-Verbundstents durch hervorragende Gewebekompatibilität, Hämokompatibilität, hohe Expansion, optimale Oberflächeneigenschaften, Biokompatibilität und moderate Röntgensichtbarkeit aus.

    Ein weiterer Vorteil des BMS-Stents liegt in der Elastizität der Schicht und der Dauerhaftigkeit seiner glatten Oberfläche: Der Stent wird bei der Implantation um seinen ca. 4-fachen Durchmesser gedehnt, die Oberfläche übersteht dies ohne Rissbildung. Die Glätte und Porenfreiheit des BMS-Stents gewährleisten darüber hinaus eine höhere Langzeithaltbarkeit.