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Qualitäts-Beschichtungen für langlebige Produkte.

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Individuelle Lösungen

Aalberts Industries
IMT Impreglon Material Technologies Standort Lübeck Kontakt

Herzlich willkommen bei Impreglon Material Technology GmbH

Impreglon Material Technology ist seit mehr als 20 Jahren Ihr Problemlöser im Bereich der Oberflächen- und Materialtechnologien. Zu den klassischen Aufgabenstellungen gehört die Erhöhung von Langlebigkeit und Robustheit beispielsweise von Motoren, Maschinen und Werkzeugen. Oberflächen- und Beschichtungstechnik leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Schonung unserer Ressourcen und zur Erhöhung von Produktivität und Leistung.

Neben der Beschichtung klassischer Industrieprodukte ist Impreglon Material Technology Spezialist in der Fertigung und Oberflächenoptimierung medizinischer Implantate. Unsere Beschichtungen mit ihrer hohen Biokompatibilität schützen Patienten vor den möglichen Gefahren und Nebenwirkungen unbeschichteter Implantate.

Branchen

Automobilindustrie

Energie- und Umwelttechnik

Kunststoffindustrie

Maschinenbau

Umformtechnik

Medizintechnik

Beschichtungen

Verschleiß- und Korrosionsschutz

Biokompatible Beschichtungen

Katalytische und physikalische Anwendungen

Reibarme Schichten und Antihaftbeschichtungen

Verfahren

  • PVD

    PVD ist die Abkürzung für „Physical Vapour Deposition“, was im Deutschen so viel wie „physikalische Dampfabscheidung“ bedeutet. Es wird hierbei im Vakuum ein Metall verdampft, um auf einem Substrat abgeschieden zu werden. Bei dem von uns eingesetzten Verfahren der kathodischen Lichtbogenverdampfung („Cathodic Arc“) wird das Metall mittels eines Lichtbogens verdampft, ionisiert und in einem elektrischen Feld auf das Substrat beschleunigt und dort abgeschieden.

    Durch die Zugabe von reaktiven Gasen können nicht nur Metalle abgeschieden werden, sondern auch keramische Hochleistungsschichten wie Nitride, Oxide oder Carbide. Bedingt durch den hohen Ionisierungsanteil von bis zu 90 % entstehen hierbei sehr dichte und extrem gut haftende Schichten, die extremen Anforderungen standhalten können.

  • PECVD

    PECVD (auch PACVD genannt) ist die Abkürzung für „Plasma Enhanced (Assisted) Chemical Vapour Deposition“, was im Deutschen so viel bedeutet wie „plasmaunterstützte chemische Dampfabscheidung“. Hierbei werden dem Beschichtungsprozess ausschließlich gasförmige Stoffe zugeführt, die mittels eines Plasmas aktiviert werden und dann miteinander chemische Reaktionen eingehen können. Im Gegensatz zur herkömmlichen CVD-Technik, bei der die Reaktionen bei hohen Temperaturen von ca. 1.000°C erfolgen, sind durch die Plasmaunterstützung schon Abscheidungen bei unter 200°C möglich. Mit diesem Verfahren werden in erster Linie DLC („Diamond Like Carbon“)-Beschichtungen und siliziumhaltige DLC-Beschichtungen abgeschieden, dessen Eigenschaften auf den einzelnen Anwendungsfall angepasst werden können.

    Mit entsprechenden Precursoren ist es auch möglich, die Eigenschaften der DLC-Beschichtungen weiter auf die Wünsche unserer Kunden abzustimmen oder auch vollkommen andere Beschichtungen abzuscheiden.

Technologien

  • Hochvakuum-Durchlaufanlagen

    Die Hochvakuum-Durchlaufanlagen für kombinierte Prozesse (elektronisch überwacht) gewährleisten höchste reproduzierbare Qualität – vom großvolumigen Einzelstück bis zur Großserienproduktion von hochbelasteten Bauteilen für die KFZ-Industrie. Die besondere Konzeption und Ausstattung der Hauptbeschichtungskammer mit einer Vor- und einer Nachkammer ermöglicht es, das Vakuum in der eigentlichen Beschichtungs-Hauptkammer permanent aufrechtzuerhalten. Diese Technik sorgt zum einen für eine hochreine Gestaltung unserer Schichten, Verunreinigungen durch Fremdstoffe sind nahezu ausgeschlossen. Zum anderen erlaubt die spezielle Anlagentechnik einen sehr viel schnelleren Prozess als bei herkömmlichen Batch-Anlagen. Großserienbauteile können auf diese Art besonders kostengünstig beschichtet werden.

  • Batch-Anlagen

    Unseren Batch-Beschichtungsanlagen ermöglichen die Einstellung individueller Beschichtungen und Materialwechsel innerhalb kürzester Zeit. Sie bietet somit höchste Flexibilität und Anpassungsspielraum bei individuellen Kundenlösungen, die wir maßgeschneidert auf Ihre Bedürfnisse entwickeln.

  • Laborentwicklungsanlagen

    Unsere Laborentwicklungsanlagen erlauben uns Testläufe für Entwicklungsprozesse, mit deren Hilfe die Entwicklungskosten in der Vorserienphase gering gehalten werden können, während sie gleichzeitig eine hohe Aussagekraft über das nachfolgende Scale-Up bieten. Außerdem lassen sich Kleinserienteile mit den Laboranlagen sehr viel einfacher beschichten als mit den herkömmlichen Batch- oder den Durchlaufanlagen.

Anlagen

Zusatzleistungen

Kundenspezifische Sonderlösungen

Trotz der Vielzahl von Beschichtungen, die wir für die unterschiedlichsten Anwendungen im Programm haben, kommt es immer wieder vor, dass diese Beschichtungen für spezielle Anwendungen keine optimale Lösung darstellen. In diesem Fall können wir auf Basis unserer langjährigen Erfahrungen und den nahezu unbegrenzten Möglichkeiten unserer Beschichtungstechnologie in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden eine Lösung für sein spezielles Problem erarbeiten. So war es zum Beispiel möglich für anspruchsvolle Anwendungen in der Sensortechnik, der Wasseraufbereitung oder bei der katalytischen Rußverbrennung in Motoren kundenspezifische Lösungen zu finden, die sich seit vielen Jahren bewährt haben und die nicht auf anderem Wege gelöst werden konnten.

Prüf- und Analysetechnik

Neben den routinemäßig zur Qualitätssicherung eingesetzten Methoden zur Messung von Schichtdicke, Rauheit und Härte stehen der Impreglon Material Technology aufwendige Analysetechniken zur Verfügung, ohne die fundierte Schadensuntersuchungen oder Entwicklungen von Beschichtungen nicht denkbar wären. Hierbei werden neben den üblichen Methoden der Metallographie vor allem Methoden zur detaillierten Betrachtung der Proben (z.B. REM = Rasterelektronenmikroskop), zur Materialanalyse (z.B. RFA = Röntgenfluoreszenzanalyse, EDX = Energiedispersive Röntgenspektroskopie oder SNMS = Sekundär Neutralteilchen Massenspektrometrie) oder der elektrochemischen Stabilität (z.B. CV = Cyclivoltammetrie oder RDE= Rotating Disc Electrode) zum Einsatz. Mithilfe dieser Methoden ist es Impreglon möglich die Kundenanforderungen exakt zu analysieren und eine auf die Anforderungen optimal abgestimmte Beschichtung auszuwählen oder wenn notwendig zu entwickeln.